Rheinschuo-artikel

VORSCHRIFTEN SONSTIGE AUSRÜSTUNG

RheinSchUOArt. 10.02 – Sonstige Ausrüstung


1. Folgende Ausrüstungsgegenstände nach der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung müssen mindestens vorhanden sein:
a) Sprechfunkanlage;
b) Geräte und Vorrichtungen, die zum Geben der vorgeschriebenen Sicht- und Schallzeichen sowie zur Bezeichnung der Schiffe erforderlich sind;
c) vom Bordnetz unabhängige Ersatzlichter für die vorgeschriebenen Lichter für das Stillliegen;
d) ein gekennzeichneter Sammelbehälter aus nicht brennbarem Werkstoff mit Deckel zur Aufnahme ölhaltiger Putzlappen;
e) ein gesonderter gekennzeichneter Sammelbehälter aus nicht brennbarem Werkstoff für sonstige feste Sonderabfälle und ein gekennzeichneter Behälter aus nicht brennbarem Werkstoff mit Deckel für flüssige Sonderabfälle im Sinne der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung;
f) ein gekennzeichneter Sammelbehälter aus nicht brennbarem Werkstoff mit Deckel zur Aufnahme der Slops.

2. Des Weiteren müssen mindestens vorhanden sein:
a) Drahtseile zum Festmachen:
Schiffe müssen mit drei Drahtseilen zum Festmachen ausgerüstet sein. Ihre Mindestlänge muss betragen:
Bei Schiffen mit einer Länge L von weniger als 20 m kann auf das kürzeste Seil verzichtet werden. Die Drahtseile müssen für eine Mindestbruchkraft RS ausgelegt sein, die nach folgender Formel zu berechnen ist:
1. Drahtseil: L + 20 m, jedoch höchstens 100 m,
2. Drahtseil: 2/3 des ersten Drahtseils,
3. Drahtseil: 1/3 des ersten Drahtseils.
für L x B x T bis 1000 m³:
für L x B x T über 1000 m³:
Für die vorgeschriebenen Drahtseile muss sich eine Bescheinigung gemäß Europäischer Norm EN 10204: 1991, Zeugnisform 3.1, an Bord befinden.
Diese Drahtseile dürfen durch andere Seile gleicher Länge und gleicher Mindestbruchkraft ersetzt werden. Die Mindestbruchkraft für diese Seile muss in einer Bescheinigung nachgewiesen werden.
b) Drahtseile zum Schleppen:
Schleppboote müssen mit einer ihrem Einsatz angemessenen Anzahl von Drahtseilen ausgerüstet sein.
Das Hauptdrahtseil muss jedoch mindestens 100 m lang sein und seine Bruchkraft in kN mindestens einem Drittel der Gesamtleistung in kW der Antriebsmaschine(n) entsprechen.
Zum Schleppen geeignete Motorschiffe und Schubboote müssen wenigstens mit einem Schleppdrahtseil von 100 m Länge ausgerüstet sein, dessen Bruchkraft in kN mindestens einem Viertel der Gesamtleistung in kW der Antriebsmaschine(n) entspricht;
c) eine Wurfleine;
d) ein Landsteg von mindestens 0,40 m Breite und mindestens 4 m Länge, dessen Seiten durch einen hellen Streifen gekennzeichnet sind; dieser Landsteg muss mit einem Geländer versehen sein. Bei kleinen Fahrzeugen kann die Untersuchungskommission kürzere Landstege zulassen;
e) ein Bootshaken;
f) ein geeigneter Verbandkasten mit einem Inhalt entsprechend einer Norm eines Rheinanliegerstaates oder Belgiens. Der Verbandkasten muss in der Wohnung oder im Steuerhaus aufbewahrt und so untergebracht sein, dass er im Bedarfsfall leicht und sicher erreicht werden kann. Sind Verbandkästen verdeckt aufgestellt, muss die Abdeckung durch ein Symbol für Verbandkasten gemäß Anlage I Bild 8 mit einer Kantenlänge von mindestens 10 cm gekennzeichnet sein;
g) ein Doppelglas, 7 x 50 oder größerer Linsendurchmesser;
h) ein Plakat mit Hinweisen zur Rettung und Wiederbelebung Ertrinkender;
i) ein vom Steuerstand aus bedienbarer Scheinwerfer.

3. Auf Schiffen mit einer Bordhöhe von mehr als 1,50 m über der Leerwasserlinie muss eine Außenbordtreppe oder -leiter vorhanden sein.

Read more...

 
Wandaschenbecher
Rettungshammer
Ringmatte, gummimatte
Hochspannungsläufer, isoliermatte
Chemischer kleinabfall-/putzeimer: feuerbeständiger sammelbehälter mit deckel
Verbandskasten, erste-hilfe-kasten, klein
Verbandskasten, betriebsverbandkasten, gross
Resq-plast professional
Zoll aed plus, halbautomatisch
Rettungsdecke (tpa)
Dragge zur bergung von ertrunkenen
Rettungstuch
 
es sind keine Artikel in dieser Gruppierung